{"id":61,"date":"2018-01-27T14:01:44","date_gmt":"2018-01-27T13:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/niedtal.de\/wp\/?page_id=61"},"modified":"2025-10-07T16:18:30","modified_gmt":"2025-10-07T14:18:30","slug":"audion-0-v-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/niedtal.de\/wp\/audion-0-v-1\/","title":{"rendered":"Audion 0-V-1"},"content":{"rendered":"<h1><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-434 alignleft\" title=\"Cartoon eines selbstgebauten R\u00f6hrenradios\" src=\"http:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018-02-06_12_53_59-e1517918514738.jpg\" alt=\"Radio\" width=\"128\" height=\"91\" \/><\/strong><\/h1>\n<h2 class=\"western\">Aufbauanleitung eines KW-Audion (0-V-1)<br \/>\nmit einer R\u00f6hre 12SH1L (12\u04161\u041b)<\/h2>\n<h1><strong>\u00a0<\/strong><\/h1>\n<div id=\"pageDescription\" class=\"content\">\n<h3 class=\"western\">Einleitung<\/h3>\n<p>In der Fr\u00fchzeit des Rundfunks waren Radios teuer und selten \u2013 Selbstbau war die L\u00f6sung. Mit wenigen Bauteilen wie Draht, Kondensatoren, einer R\u00f6hre und einem Kopfh\u00f6rer war Radioempfang m\u00f6glich. Sp\u00e4ter verdr\u00e4ngten Superhet-Radios die einfachen Geradeaus-Empf\u00e4nger. Doch ein Audion mit R\u00fcckkopplung l\u00e4sst sich auch heute noch mit wenig Aufwand nachbauen.<\/p>\n<p><em>Hinweis:<\/em> Die Funktionsweise von Radior\u00f6hren wird hier nicht erkl\u00e4rt, da sie in vielen B\u00fcchern und Online-Quellen ausf\u00fchrlich beschrieben ist.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Die Kodierung \u201e0-V-1\u201c<\/h3>\n<p>Die Beschriftung \u201e0-V-1\u201c gibt Aufschluss \u00fcber den Aufbau:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>0:<\/strong> Keine HF-Vorstufe<\/li>\n<li><strong>V:<\/strong> 1 Audion-R\u00f6hre<\/li>\n<li><strong>1:<\/strong> 1 NF-Verst\u00e4rkerr\u00f6hre \u2192 Insgesamt sind also 2 R\u00f6hren verbaut.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">R\u00f6hrenvorbereitung<\/h3>\n<p>Die R\u00f6hre 12SH1L ist in einem Metallbecher eingebaut. Wer den Becher \u00f6ffnen m\u00f6chte, kann die B\u00f6rdelung vorsichtig mit einer Zange nach au\u00dfen biegen und den Deckel abnehmen. <strong>Achtung:<\/strong> Danach sind die Anschl\u00fcsse schwer zuzuordnen \u2013 markiere die Position der Pins vor dem \u00d6ffnen mit einem wasserfesten Stift! Man kann die R\u00f6hre aber auch in ihrem Becher lassen.<\/p>\n<p><strong>Anschlussbelegung (von unten betrachtet):<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2342\" src=\"https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Bildschirmfoto_Roehre-300x154.png\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Bildschirmfoto_Roehre-300x154.png 300w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Bildschirmfoto_Roehre-150x77.png 150w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Bildschirmfoto_Roehre.png 477w\" sizes=\"auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schwarze Viereck zwischen den Anschl\u00fcssen 1 und 8 ist die Nase des R\u00f6hrensockels, der Pfeil eine Markierung, welcher Pin der R\u00f6hre in einem anders geformten Glaseinsatz steckt.<br \/>\nAlle Anschl\u00fcsse sind von unten betrachtet!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da passende R\u00f6hrensockel kaum oder gar nicht mehr erh\u00e4ltlich sind, muss improvisiert werden. Die Anschl\u00fcsse der R\u00f6hre steckt man vorsichtig durch ein Blatt Papier, dadurch erh\u00e4lt man eine Bohrschablone f\u00fcr das Geh\u00e4use, denn die R\u00f6hren kommen obendrauf, damit man was davon sieht. Die L\u00f6cher sind mit einem d\u00fcnnen Bohrer zu fertigen, durch den die Stifte der R\u00f6hre gerade so passen, au\u00dfer dem mittleren Loch, durch welches der Glasstutzen der R\u00f6hre muss &#8211; Vorsicht, diesen nicht besch\u00e4digen. Nach dem einstecken der R\u00f6hren schiebt man die L\u00f6t\u00f6sen auf die Anschl\u00fcsse. Diese halten die R\u00f6hre und dort werden die Bauteile und Kabel angel\u00f6tet.<\/p>\n<\/div>\n<p>Was ben\u00f6tigt man?<\/p>\n<h3 class=\"western\">Teileliste (St\u00fcckliste)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2343\" src=\"https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Teileliste-0V1-300x283.png\" alt=\"\" width=\"624\" height=\"589\" srcset=\"https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Teileliste-0V1-300x283.png 300w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Teileliste-0V1-150x142.png 150w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Teileliste-0V1.png 490w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/p>\n<p>Geh\u00e4use und Vorbereitung<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Geh\u00e4use:<\/strong> Eine Holzschachtel eignet sich ideal.<\/li>\n<li><strong>Bohrschablone:<\/strong> Lege die R\u00f6hre auf ein Blatt Papier, steche die Pin-Positionen durch und bohre die L\u00f6cher im Geh\u00e4usedeckel. <strong>Achtung:<\/strong> Das mittlere Loch muss f\u00fcr den Glasstutzen der R\u00f6hre passen \u2013 nicht besch\u00e4digen!<\/li>\n<li><strong>Positionierung:<\/strong> Markiere die Pl\u00e4tze f\u00fcr Drehkondensator, Kopfh\u00f6rerbuchse, Antennenanschluss und R\u00fcckkopplungsregler.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Spule wickeln<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Material:<\/strong> Papprohr (z. B. Toilettenpapierrolle) oder Ferritringkern.<\/li>\n<li><strong>Kurzwelle (Papprohr):<\/strong> 10\u201320 Windungen CuL-Draht (0,6 mm), nach jeweils 5 Windungen eine Anzapfung.<\/li>\n<li><strong>Ferritkern:<\/strong> 9 Windungen, nach je 2 Windungen eine Anzapfung. <strong>Tipp:<\/strong> Bei hohem AL-Wert reichen 25 Windungen sogar f\u00fcr Langwelle.<\/li>\n<li><strong>Kennzeichnung:<\/strong> Enden und Anzapfungen klar beschriften!<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Schwingkreis und Antenne<\/h3>\n<ul>\n<li>Drehkondensator (320 pF) <strong>parallel<\/strong> zur Spule schalten.<\/li>\n<li>Antenne \u00fcber C1 (18 pF) einkoppeln. <strong>Hinweis:<\/strong> Der Wert kann experimentell angepasst werden.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Verdrahtung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>R\u00f6hrensockel:<\/strong> Die Pins der R\u00f6hre durch die gebohrten L\u00f6cher stecken, L\u00f6t\u00f6sen aufsetzen und verl\u00f6ten.<\/li>\n<li><strong>Schaltung:<\/strong> Alle Bauteile nach Schaltplan verdrahten. <strong>Wichtig:<\/strong> Kurze Kabel verwenden, um St\u00f6rungen zu minimieren.<\/li>\n<li><strong>Kopfh\u00f6reranschluss:<\/strong>\n<ul>\n<li>Hochohmig (\u22652 k\u03a9): Direkt anschlie\u00dfen.<\/li>\n<li>Niederohmig: \u00dcber Ausgangs\u00fcbertrager (Prim\u00e4r: 4 k\u03a9, Sekund\u00e4r: 4\u201332 \u03a9).<\/li>\n<li><strong>Kristallohrh\u00f6rer:<\/strong> Parallel einen 2-k\u03a9-Widerstand schalten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Stromversorgung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Netzteil:<\/strong> 12 V Gleichspannung, \u2265200 mA. <strong>Achtung:<\/strong> Keine Autobatterie verwenden (Kurzschlussgefahr!).<\/li>\n<li><strong>Stromaufnahme:<\/strong> ~160 mA.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Erstinbetriebnahme<\/h3>\n<ol>\n<li>R\u00f6hren 20 Sekunden aufheizen lassen (schwaches Glimmen im Dunkeln sichtbar).<\/li>\n<li>R\u00fcckkopplung langsam erh\u00f6hen, bis maximale Empfindlichkeit <strong>ohne<\/strong> Schwingungseinsatz erreicht ist.<\/li>\n<li>Mit dem Drehkondensator Sender abstimmen, R\u00fcckkopplung ggf. nachregeln.<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Hinweis:<\/em> Auf Kurzwelle sind die Sender oft sehr eng beieinander \u2013 ein zweiter, feiner Drehkondensator (z. B. aus einem UKW-Radio) kann die Abstimmung erleichtern.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\">Sicherheit und Tipps<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>R\u00fcckkopplung:<\/strong> Nicht zu stark erh\u00f6hen \u2013 sonst wird das Audion zum Sender und st\u00f6rt andere Empf\u00e4nger!<\/li>\n<li><strong>Spannung:<\/strong> <strong>Nur 12 V verwenden!<\/strong> H\u00f6here Spannungen erh\u00f6hen die Gefahr von Stromschl\u00e4gen und \u00dcberlastung der Bauteile.<\/li>\n<li><strong>Kinder:<\/strong> Immer beaufsichtigen, keine Kurzschl\u00fcsse verursachen.<\/li>\n<li><strong>Bauteilwerte:<\/strong> Die Angaben sind Richtwerte \u2013 Experimente sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht!<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3 class=\"western\"><strong>Schaltplan<\/strong><\/h3>\n<div id=\"pageDescription\" class=\"content\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-50 size-large\" title=\"0-V-1 Audion-schaltbild\" src=\"http:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion-schaltbild-640x236.png\" alt=\"Audion Schaltbild 0-V-1\" width=\"640\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion-schaltbild-640x236.png 640w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion-schaltbild-300x111.png 300w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion-schaltbild-768x284.png 768w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion-schaltbild-1024x378.png 1024w, https:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion-schaltbild.png 1172w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Hinweis zu den Bauteilwerten<\/strong><br \/>\nDie angegebenen Werte sind nicht kritisch. Es ist durchaus m\u00f6glich, etwas gr\u00f6\u00dfere oder kleinere Werte zu verwenden, falls die Bastelkiste nichts Passendes hergibt. Schlie\u00dflich handelt es sich um ein Experimentierradio.<\/p>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Die Schwingkreisspule \u2013 das Herzst\u00fcck<\/strong><br \/>\nDas wichtigste und zugleich anspruchsvollste Bauteil ist die Schwingkreisspule. Hier sind Experimente gefragt, da mir zum Ringkern keine technischen Daten vorliegen. Mit den Anzapfungen kann man rumspielen, wenn der Frequenzbereich nicht passt oder keine R\u00fcckkopplungsschwingungen einsetzen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Pappr\u00f6hrchen:<\/strong> Versuche es mit etwa 20 Windungen und setze nach jeweils 5 Windungen eine Anzapfung.<\/li>\n<li><strong>Ferrit-Ringkern:<\/strong> Bei einem kleinen Ringkern reichen oft 9 Windungen; hier empfiehlt sich eine Anzapfung nach jeweils 2 Windungen. Ist der AL-Wert des Ringkerns hoch genug, k\u00f6nnen sogar 25 Windungen f\u00fcr den Langwellenbereich ausreichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Antennenanpassung und Feinabstimmung<\/strong><br \/>\nDer Koppelkondensator der Antenne (18 pF) kann variiert werden \u2013 die optimale Einstellung h\u00e4ngt von der verwendeten Antenne ab. Der Rest der Schaltung ist selbsterkl\u00e4rend und dank der \u00fcberschaubaren Anzahl an Bauteilen kaum fehleranf\u00e4llig.<\/p>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Zus\u00e4tzliche Kondensatoren (nicht im Schaltplan)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ein kleiner Kondensator (ca. 200 pF) zwischen Gitter 1 und Kathode der zweiten R\u00f6hre kann die R\u00fcckkopplung fr\u00fcher einsetzen lassen.<\/li>\n<li>Ein \u00dcberbr\u00fcckungskondensator (ca. 300 nF) zwischen den Spannungsanschl\u00fcssen (+ und \u2013) kann die Lautst\u00e4rke erh\u00f6hen. <em>Hinweis:<\/em> Ob diese Ma\u00dfnahmen auch bei einem Nachbau wirken, sollte ausprobiert werden \u2013 m\u00f6glicherweise h\u00e4ngt dies von der konkreten Bauweise ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>R\u00fcckkopplung: Vorteile und Risiken<\/strong><br \/>\nDie R\u00fcckkopplung entd\u00e4mpft den Schwingkreis und macht das Audion sehr empfindlich. So lassen sich auch schwache Stationen kurz vor dem Schwingungseinsatz h\u00f6ren. Wird die R\u00fcckkopplung weiter erh\u00f6ht, beginnt das Audion zu schwingen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vorteile:<\/strong> SSB-Stationen (z. B. aus dem Amateurfunk) werden h\u00f6rbar.<\/li>\n<li><strong>Nachteile:<\/strong> Bei zu starker R\u00fcckkopplung wird das Audion zum Sender und kann den Rundfunkempfang in der Nachbarschaft st\u00f6ren.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Kopfh\u00f6reranschluss<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Hochohmige Kopfh\u00f6rer (2\u20134 k\u03a9):<\/strong> K\u00f6nnen direkt angeschlossen werden.<\/li>\n<li><strong>Moderne, niederohmige Kopfh\u00f6rer:<\/strong> Ben\u00f6tigen einen Ausgangs\u00fcbertrager (Prim\u00e4rseite: ca. 4 k\u03a9, Sekund\u00e4rseite: wenige Ohm). Falls ein solcher \u00dcbertrager schwer zu beschaffen ist, kann ein kleiner Trafo als Alternative dienen.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Inbetriebnahme und Fehlersuche<\/strong><br \/>\nNach dem Einschalten der Spannungsversorgung dauert es etwa 10\u201320 Sekunden, bis die R\u00f6hren betriebsbereit sind (ein schwaches Glimmen ist nur im Dunkeln erkennbar). Je nach Einstellung des R\u00fcckkopplungspotentiometers sollte ein Pfeifen zu h\u00f6ren sein; beim Drehen des Drehkondensators ein Zwitschern. Die R\u00fcckkopplung ist so weit zur\u00fcckzuregeln, dass gerade kein Schwingungseinsatz mehr auftritt. <em>Nachteil:<\/em> Bei jedem Senderwechsel muss neu abgestimmt werden. Besonders auf k\u00fcrzeren Wellenl\u00e4ngen dr\u00e4ngen sich die Sender auf wenigen Millimetern des Drehwinkels zusammen. Ein zus\u00e4tzlicher Verk\u00fcrzungskondensator (ca. 200 pF) oder ein zweiter, feiner abstimmbarer Drehkondensator (z. B. aus einem UKW-Radio) k\u00f6nnen die Abstimmung erleichtern.<\/p>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Stromversorgung und Leistung<\/strong><br \/>\nDas Radio ben\u00f6tigt etwa 160 mA bei 12 V, liefert ausreichend Lautst\u00e4rke f\u00fcr den Kopfh\u00f6rerbetrieb und hat eine Empfindlichkeit, die f\u00fcr den Empfang st\u00e4rkerer Stationen ausreicht \u2013 f\u00fcr schwache DX-Stationen ist sie jedoch nicht ausreichend.<\/p>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Option: H\u00f6here Anodenspannung<\/strong><br \/>\nWer die Anodenspannung erh\u00f6ht (z. B. durch mehrere 9-V-Batterien in Serie), kann eine h\u00f6here Lautst\u00e4rke erzielen. Allerdings sind ggf. einige Widerst\u00e4nde anzupassen, um die Gittervorspannungen der R\u00f6hren korrekt einzustellen. <em>Achtung:<\/em> H\u00f6here Spannungen bergen erh\u00f6hte Risiken \u2013 hier verl\u00e4sst man schnell den Bereich des gefahrlosen Bastelns.<\/p>\n<p class=\"whitespace-break-spaces\"><strong>Abschlie\u00dfender Hinweis<\/strong><br \/>\nDie Beschriftung \u201e0-V-2\u201c auf dem Geh\u00e4use des Bildes entspricht nicht der beschriebenen Schaltung; es war noch Platz f\u00fcr eine dritte R\u00f6hrenstufe.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-48 size-full\" title=\"Schachtel mit 0-V-1 - geschlossen\" src=\"http:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion2.gif\" alt=\"Schachtel mit 0-V-1 - geschlossen\" width=\"485\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-49 size-full\" title=\"0-V-1 Ausgangs\u00fcbertrager und Feinabstimmung\" src=\"http:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion3.gif\" alt=\"0-V-1 Ausgangs\u00fcbertrager und Feinabstimmung\" width=\"490\" height=\"403\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-47\" title=\"0-V-1 Schwingkreis und 1. R\u00f6hre\" src=\"http:\/\/niedtal.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/audion1.gif\" alt=\"0-V-1 Schwingkreis und 1. R\u00f6hre\" width=\"600\" height=\"450\" \/><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufbauanleitung eines KW-Audion (0-V-1) mit einer R\u00f6hre 12SH1L (12\u04161\u041b) \u00a0 Einleitung In der Fr\u00fchzeit des Rundfunks waren Radios teuer und selten \u2013 Selbstbau war die L\u00f6sung. Mit wenigen Bauteilen wie Draht, Kondensatoren, einer R\u00f6hre und einem Kopfh\u00f6rer war Radioempfang m\u00f6glich. Sp\u00e4ter verdr\u00e4ngten Superhet-Radios die einfachen Geradeaus-Empf\u00e4nger. 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